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hier habt ihr die interessantesten und wohl auch verständlichsten Informationen zum Thema Klimawandel

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Aktuelle Klimanachrichten:

Deutschland steht vor einem gravierenden Klimawechsel. Die durchschnittliche Jahrestemperatur wird nach Berechnungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (Hamburg) bis zum Jahr 2100 um bis zu vier Grad Celsius höher liegen als Mitte des vorigen Jahrhunderts. 'Das ist ein Sprung in der Temperatur, den wir jahrtausendelang nicht hatten', sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge.

Auch wenn das Datenmaterial noch nicht vollständig ausgewertet
ist, klingt das von den Forschern gezeichnete Szenario beängstigend.
Die Sommer werden im Süden, Südwesten und Nordosten Deutschlands
erheblich trockener. Landwirte müssen um ihre Ernteerträge fürchten.
Die Gefahr von Waldbränden wächst angesichts der Dürreperioden. Die
Binnenschifffahrt steht in Frage. Kühlwasser für Kernkraftwerke aus
Flüssen könnte Mangelware werden.

Auch Deutschland als Urlaubsland muss sich darauf einstellen. An
der Küste wird die Strandkorbsaison verlängert, denn im Sommer wird
es bis zu 25 Prozent weniger regnen. Dafür soll es im Winter bis zu
30 Prozent mehr Niederschlag geben. Die Temperatur steigt nach den
Berechnungen an der Ostsee um 2,8 Grad, an der Nordsee um 2,5 Grad.
Veränderungen auch in den Alpen, obwohl sich die Niederschlagsmenge
kaum ändern wird: Im deutschen Skigebiet Nummer eins müssen
Seilbahnbetreiber und Hoteliers um ihre Kundschaft bangen, wenn 2100
nur halb so viel Schnee fällt wie heute. Gleichzeitig steigen die
Temperaturen und lassen die Gletscher schneller als bisher schmelzen.
Auch an der Westseite des Schwarzwaldes könnte der Regen abnehmen.

 

Mit dem so genannten Regionalmodell (REMO) gelang den Forschern
erstmals eine Zoomaufnahme der Deutschlandkarte. Auf zehn mal zehn
Kilometer genau sind die Berechnungen und erlauben später quasi für
jedes Bundesland genaue Analysen. Zum Beispiel Sachsen-Anhalt: Im
Winter steigt die Durchschnittstemperatur um bis zu vier Grad bei bis
zu 25 Prozent mehr Niederschlägen, im Sommer um bis zu drei Grad bei
etwa 10 Prozent weniger Regen. Mediterranes Klima? Steppen statt
saftiger Wiesen?

 

"Deutsche Eiche" in 20 Jahren weg?

 

Auf den bereits schwer geschädigten Wald kommt Stress durch Hitze und Trockenheit zu, der sich fatal auswirken kann. Im Wald-Zustandsbericht 2005 findet sich dieser Krankenstand:

 

Fichte: deutliche Schäden (Schadstufe 2-4): 31 Prozent,
Kiefer: deutliche Schäden: 19 Prozent,
Buche: deutliche Schäden: 44 Prozent,
Eiche: deutliche Schäden: 51 Prozent.

 

Mehr als zwei Drittel aller Bäume sind krank, bei Eichen ist jeder zweite, bei Buchen und Fichten ist rund jeder 3. Baum deutlich geschädigt.  Die Eiche ist in Baden-Württemberg am stärksten angeschlagen. Deutliche Schäden wurden dort bei 75% aller Bäume festgestellt. Das ist auch der höchste Wert in BW seit Anfang der Messungen. Die Gesundheit des Waldes ist von unmittelbarer Bedeutung für Grund- und Trinkwasser.

Auch für die Volkswirtschaft hat der Klimawechsel drastische
Folgen. Nach Angaben des UBA-Präsidenten könnten die Kosten bis 2050 auf jährlich 27 Milliarden Euro steigen, die Schäden eines
ungebremsten Klimawandels könnten gar bis zu zehn Prozent der
weltweiten Wirtschaftsleistung betragen. 'Klimaschutz hat einen
langen Bremsweg. Um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen
abzufedern, müssen wir beginnen, uns anzupassen und zugleich mehr
tun, und den Temperaturanstieg weltweit bis 2050 auf höchstens zwei
Grad zu begrenzen', sagte Troge.

 

Weiter News:

 

 

Naturkatastrophen schlagen nach Angaben von Wissenschaftlern immer heftiger und häufiger zu: 17 der 20 verheerendsten Naturkatastrophen seit 1950 ereigneten sich in den letzten zehn Jahren. Der Schaden für die Menschen wächst überdurchschnittlich: 'In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der extremen Naturereignisse verdreifacht. Der entstandene Schaden hat sich versechsfacht', so der Katastrophenforscher Janos Bogardi. Fachleute forderten bei einer Tagung am UN-Weltkatastrophentag ein neues Risikobewusstsein.

 

Von der Sicherheits- zur Risikogesellschaft

 

'Wir haben uns daran gewöhnt, die Naturgewalten unbeschadet zu überstehen', sagte der Katastrophenforscher an der UN-Universität, Janos Bogardi. Doch das Risiko für die Menschen steige durch die Auswirkungen des Klimawandels und wegen nicht mehr ausreichender Sicherheitsmaßnahmen. 'Wir erleben einen Übergang von der Sicherheitsgesellschaft zur Risikogesellschaft', stellte er fest.

 

Seit 1950 gab es nach Angaben der Fachleute 1,7 Millionen Tote und einen wirtschaftlichen Verlust von rund 1100 Milliarden Euro. Gründe für die 'globale Bedrohung' etwa durch Überflutungen sei ein rapider Bevölkerungszuwachs an den Küsten und in den Flussniederungen, die Vernachlässigung von Schutzvorrichtungen, das Fehlen von Frühwarnsystemen und der Klimawandel.

 

'Es gibt keine Naturkatastrophen, sondern nur unnatürliche Katastrophen, die entstehen durch das Unvermögen des Menschen, mit extremen Naturereignissen umzugehen', unterstrich der Bonner Wissenschaftler Bogardi die Rolle des Menschen bei der Risikominimierung. Dem Risikobewusstsein komme dabei eine Schlüsselrolle zu.

 

Warnungen verhallen ungehört

 

Wissenschaftler hätten beispielsweise seit Jahren über die Risiken und Auswirkungen der Hungerkatastrophe in Niger oder der Hurrikans an der Golfküste der USA informiert. Entscheidungsträger hätten den Warnungen nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt, stellten die Fachleute der UN-Universität, des Deutschen Komitees für Katastrophenvorsorge und der Münchener Rück Stiftung fest.

 

Der Risikoexperte und Geschäftsführer der Stiftung, Thomas Loster, betonte die Notwendigkeit, Notfallpläne auf die Menschen zuzuschneiden. Bei dem Hurrikan Katrina in New Orleans sei das nicht der Fall gewesen: 'Die USA haben das beste Frühwarnsystem der Welt,  aber die Menschen sind zu Hause geblieben, weil sie Hunde hatten, arm waren, weil sie krank waren, weil sie acht Kinder hatten und nicht einfach weggehen konnten', sagte er.

 

 

 

 




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